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Pseudotuberkulose-Programme

 

Die Pseudotuberkulose ist eine ansteckende Krankheit. Die Übertragung geschieht v.a. über Eiter aus aufgegangenen Abszessen, aber auch über Milch (Kolostrum), Kot und Urin.

 

Die Pseudotuberkulose ist eine ansteckende, unheilbare Krankheit, die durch das Bakterium Corynebacterium pseudotuberculosis verursacht wird. Sie äussert sich typischerweis in der Ausbildung von Abszessen an Kopf, Hals, Schulter, Knie oder Euter. Der BGK bietet seinen Mitgliedern zwei Gesundheitsprogramme zur Eindämmung dieser Krankheit an. Artikel Forum 1/2 2016

 

 

 


 

Details zur Pseudotuberkulose finden Sie hier oder im Merkblatt Pseudotuberkulose.

 

 

 

 

Pseudotuberkulose-Sanierungsprogramm

 

 

Das Ziel des Sanierungsprogramms ist die Ausrottung der Krankheit aus dem Betrieb und das Erreichen einer serologisch pseudotuberkulose-freien Herde (keine Antikörper gegen Pseudotuberkulose mehr im Blut).

  • Blutuntersuchung aller Tiere über 6 Monate (Antikörper-Nachweis im Blut)
  • Sanierung durch Schlachtung der serologisch-positiven Tiere (Zeitpunkt hängt von der einzelnen Betriebsstruktur ab)
  • Nach der Sanierung erhält der Betrieb den Status: serologisch Pseudotuberkulose-frei
  • Mittels erneuter Blutuntersuchung jedes dritte Jahr sowie Überwachung des Tierverkehrs wird der Status aufrechterhalten.

 

 

Vorteile:

  • Nachhaltig leistungsfähige Ziegen
  • Verbesserung der Gesundheit (keine Pseudotuberkulose-Abszesse mehr)
  • Kein Verlust der Genetik (Nachkommen der serologisch-positiven Tiere werden durch sofortige Abtrennung und mutterlose Aufzucht geschützt)
  • Ermöglicht den Verkauf von serologisch Pseudotuberkulose-freien Ziegen

 

 

Der Programmablauf ist in den Technischen Weisungen beschrieben

 

 

Serologisch Pseudotuberkulose-freie Betriebe

 

 

 

  Wichtigste Aspekte des Pseudotuberkulose-Sanierungsprogramms kurz zusammengefasst: hier

 

 

 

 

 

Pseudotuberkulose-Bekämpfungsprogramm

 

Das Ziel des Überwachungsprogramms ist die Vorbeugung der Krankheit und das Erreichen einer klinisch pseudotuberkulose-freien Herde (keine vergrösserten Lymphknoten und Abszesse)

 

  • Jährliche Untersuchung aller über 6 Monate alten Ziegen durch speziell ausgebildete Kontrolleure auf klinische Anzeichen (Abszesse der Hautlymphknoten)
  • Der Betrieb erhält jedes Jahr nach der Kontrolle ein Betriebsblatt vom BGK mit dem Status: klinisch Pseudotuberkulose-frei.
  • Kontrolleure können Zusatzkontrollen bei Bedarf durchführen (Verdachtsfall, Zukauf, Ausstellung)
  • Rasches Handeln beim Auftreten von Abszessen

 

 

Vorteile:

 

  • Erhalt von klinisch Pseudotuberkulose-freien Herden (zeigen keine Symptome/Abszesse)
  • Sensibilisierung auf die Krankheit durch die Kontrolleure

 

 

Der Programmablauf ist in den Technischen Weisungen beschrieben

 

Mitglieder des BGK finden zusätzliche Informationen im Mitgliederbereich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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